Philosophie

[filozo'fiː]

Kaum konnte ich im zartesten Alter einen Stift halten, habe ich angefangen, kiloweise Papier zu bemalen; mit sieben erlernte ich das erste Instrument; während meiner Ausbildung fing die Photoshop-Ära an, und seit 2008 habe ich die digitale Fotografie für mich entdeckt. Kurzum: ich hatte immer schon Spaß daran, mich in irgendeiner Weise kreativ zu betätigen. Und genauso immer gab es auch irgendjemanden, dem das Ganze dann auch noch gefallen hat.

Letztendlich war aber der engste Familien- und Freundeskreis wie ich selbst von meinen Ergüssen gesättigt, und ich musste mich nach weiteren Opfern umsehen. So wurde Raffis KreativWerkstatt – mittlerweile rkw: die digitale manufaktur – ins Leben gerufen, und 2006 entstand ein erster der Vorgänger dieser Webseite.

Nach wie vor ist es vor allem der Spaß am Basteln und Gestalten, der mich vorantreibt. Mich ernähren kann ich davon nicht – aber das war auch nie meine Absicht.

In jedem Fall versuche ich Ihnen – soweit das heutzutage noch möglich ist – etwas Individuelles zu erstellen, das sich in der gesunden Mitte zwischen bieder und abstrakt befindet. Wenn Sie eine Webseite von der Stange wünschen, die am besten auch noch auf bereitgestellten Templates bzw. vordefinierten Content-Management-Systemen basiert, muss ich Sie leider enttäuschen – da sind Sie bei einem Programmierer oder in Eigenregie wesentlich besser beraten.

Im Allgemeinen schwimme ich generell ungern mit dem Strom. Das sollte sich auch an meiner Textgestaltung bemerkbar machen, da ich sehr bestrebt bin, die deutsche Sprache so lange auszureizen, wie es sinnvoll ist. Gerade in höheren Geschäftsebenen wird meiner Meinung nach heutzutage so exzessiv in Anglizismen der reine Blödsinn verschleiert, dass es mir eine Freude ist, mich von diesem Quatsch abzuheben. Selbstverständlich bekommen Sie von mir trotzdem ein „Corporate Design“, wenn Sie dies so wünschen. Ich werde mich aber hüten, dies auch in diesem Terminus auf der Rechnung aufzuführen.